Unsere Leistungen:

Parodontologie – Prävention und Behandlung von Zahnfleischerkrankungen

Die Parodontologie beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Zahnhalteapparates, insbesondere des Zahnfleisches und des Kieferknochens. Zu den häufigsten Problemen zählen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) und Parodontitis, eine fortgeschrittene Entzündung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann.

In der Parodontologie werden Entzündungen frühzeitig erkannt und gezielt behandelt. Die Maßnahmen umfassen unter anderem:

  • Professionelle Zahnreinigung und Entfernung von Zahnstein und bakteriellen Belägen

  • Tiefenreinigung der Zahnfleischtaschen

  • Beratung zu Mundhygiene und häuslicher Pflege

  • Gegebenenfalls chirurgische Verfahren zur Wiederherstellung des Zahnhalteapparates

Regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Vorsorge tragen entscheidend dazu bei, das Fortschreiten von Parodontitis zu verhindern und die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch langfristig zu erhalten.

Die moderne Parodontologie kombiniert präventive und therapeutische Maßnahmen, um Funktion, Stabilität und Ästhetik des Gebisses zu sichern und Zahnverlust vorzubeugen.

Zahnfleischrückgang – Ursachen, Risiken und Behandlung

Zahnfleischrückgang (Gingivarezession) ist ein häufiges Problem, bei dem sich das Zahnfleisch vom Zahn zurückzieht und Zahnhälse freilegt. Dies kann zu erhöhter Empfindlichkeit, ästhetischen Veränderungen und langfristig zu Schäden am Zahnhalteapparat führen.

Häufige Ursachen für Zahnfleischrückgang sind:

  • Parodontitis oder andere Zahnfleischerkrankungen

  • Unsachgemäßes Zähneputzen oder übermäßiger Druck

  • Zahnfehlstellungen oder ungleichmäßige Belastung der Zähne

  • Altersbedingte Veränderungen oder genetische Faktoren

Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Ausmaß des Zahnfleischrückgangs. Konservative Maßnahmen umfassen verbesserte Mundhygiene, professionelle Zahnreinigung und regelmäßige Kontrolluntersuchungen. In fortgeschrittenen Fällen können chirurgische Verfahren wie Zahnfleischtransplantationen eingesetzt werden, um das Zahnfleisch wieder aufzubauen und die Zahnwurzel zu schützen.

Die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Zahnfleischrückgang tragen dazu bei, die Zahngesundheit zu erhalten, die Funktion der Zähne zu sichern und ästhetische Veränderungen zu vermeiden.

Mund- und Schleimhauterkrankungen – frühzeitig erkennen und behandeln

Mund- und Schleimhauterkrankungen betreffen die Weichgewebe im Mundraum, wie Zahnfleisch, Zunge, Lippen und die Mundschleimhaut. Sie können unterschiedliche Ursachen haben, darunter Infektionen, entzündliche Prozesse, allergische Reaktionen oder Verletzungen. Unbehandelt können sie zu Beschwerden wie Schmerzen, Rötungen, Schwellungen oder Veränderungen der Schleimhautstruktur führen und die Mundgesundheit nachhaltig beeinträchtigen.

Zu den häufigsten Erkrankungen zählen:

  • Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis)

  • Aphten oder Bläschenbildung

  • Pilzinfektionen (z. B. durch Candida)

  • Reizungen oder Verletzungen durch Zahnspangen, Prothesen oder Zahnfehlstellungen

Die Behandlung richtet sich nach Art und Ursache der Erkrankung. Neben der gezielten Therapie können vorbeugende Maßnahmen wie eine sorgfältige Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und die Vermeidung von Risikofaktoren wesentlich zur Vorbeugung beitragen.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um Beschwerden zu lindern, Komplikationen zu vermeiden und die langfristige Gesundheit der Mundhöhle zu sichern.

Periimplantitis – Entzündung rund um Zahnimplantate

Periimplantitis ist eine entzündliche Erkrankung des Gewebes um ein Zahnimplantat, die sowohl das Zahnfleisch als auch den Kieferknochen betreffen kann. Unbehandelt kann sie zu einem Abbau des Knochens und letztlich zum Verlust des Implantats führen.

Ursachen für Periimplantitis sind meist bakterielle Beläge an der Implantatoberfläche, unzureichende Mundhygiene oder mechanische Überlastung. Risikofaktoren können zudem Rauchen, bestehende Parodontitis oder bestimmte systemische Erkrankungen sein.

Die Behandlung richtet sich nach Schweregrad und Ursache. Sie umfasst in der Regel:

  • Professionelle Reinigung des Implantats und der angrenzenden Gewebe

  • Entfernung bakterieller Beläge durch mechanische oder chemische Verfahren

  • Gegebenenfalls chirurgische Maßnahmen zur Wiederherstellung von Knochen und Zahnfleisch

  • Anpassung der Mundhygiene und regelmäßige Kontrolluntersuchungen

 

Die frühzeitige Erkennung und konsequente Behandlung von Periimplantitis sind entscheidend, um den langfristigen Erfolg von Implantaten zu sichern und die Mundgesundheit zu erhalten.

Ernährung und Lebensstil – Grundlagen für gesunde Zähne und Zahnfleisch

Eine ausgewogene Ernährung und ein gesunder Lebensstil tragen entscheidend zur Mund- und Zahngesundheit bei. Sie unterstützen den Erhalt von Zähnen, Zahnfleisch und Kieferknochen und reduzieren das Risiko für Karies, Zahnfleischerkrankungen und Mundschleimhautprobleme.

Wichtige Faktoren für gesunde Zähne sind:

  • Zucker- und säurearme Ernährung: Häufiger Konsum von zuckerhaltigen Lebensmitteln und Getränken fördert die Bildung von Plaque und Karies. Auch säurehaltige Getränke können den Zahnschmelz angreifen.

  • Ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen: Besonders Calcium, Vitamin D und Phosphate stärken Zähne und Kieferknochen.

  • Regelmäßige Flüssigkeitszufuhr: Wasser unterstützt die Speichelproduktion, die für die natürliche Reinigung der Zähne wichtig ist.

  • Rauch- und Genussmittel vermeiden: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und bestimmte Genussmittel erhöhen das Risiko für Parodontitis, Mundschleimhauterkrankungen und Zahnverlust.

Darüber hinaus fördern gute Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und professionelle Zahnreinigungen den langfristigen Erhalt der Zähne und die Zahnfleischgesundheit.

Ein bewusster Lebensstil und gesunde Ernährungsgewohnheiten bilden somit die Grundlage für ein starkes, funktionelles und ästhetisches Gebiss.